Zwiebel-Konfitüre

Entweder kochen wir unsere Zwiebel-Konfitüre aus selbst angebauten "Stuttgarter Riesen", "Rosanne" oder "Zittauer Gold". In regenreichen Jahren müssen wir jedoch, wollen wir unsere Spezialität weiterhin anbieten, dafür Zwiebeln einkaufen, denn sie faulen dann noch vor dem Abschluss ihres Wachstums dahin...

Nun wissen wir, was in unseren Zwiebeln steckt und sind uns sicher, dass keinerlei Rückstände von welch auch immer möglichen Behandlungen darin verborgen sind. Bei gekaufter Ware können wir das nicht garantieren, weshalb wir uns umgeschaut haben. Wir fanden sie in der Höri-Bülle vom Bodensee, längst eine Arche-Passagierin von Slow Food, zu den besten, zartesten, geschmackvollsten Zwiebeln der Welt gehört. Die Mönche der Insel Reichenau brachten sie vor Jahrhunderten aus Italien mit, genauer: aus dem für seine Zwiebeln berühmten Tropea. Auf der Gemüse-Insel wollten sie jedoch nicht recht gedeihen, auf dem leichten, durchlässigen Moor-Boden der Halbinsel Höri (bei Radolfzell) fanden sie jedoch die geeigneten Bedingungen. Jahrhundertelang wurden von hier die Nordschweiz und Südbaden mit den köstlichen Knollen versorgt, neben den privaten Kunden waren Gastronomie und Metzgereien die wichtigsten Abnehmer. Die zarte Zellstruktur der roh besonders mild schmeckenden Zwiebeln und ihre Neigung, bald nach der Ernte wieder austreiben zu wollen (besonders bei nicht ausreichend trockener und kalter Lagerung), schränken ihre Lagerfähigkeit ein – man sagt, bis Weihnachten, spätestens Februar sollten sie verbraucht sein. Außerdem entspricht ihre flachrunde Form nicht den Idealbedingungen einer maschinell zu verarbeitenden Zwiebel, auch die Größe lässt für die praktische Verwendung in Metzgereien und Restaurants zu wünschen übrig: Was für den Privathaushalt von Vorteil ist, behindert den Einsatz im gewerblichen Bereich. So ging der Anbau seit Jahrzehnten zurück, bis jetzt wieder dank besonderer Förderung und geschützter Bezeichnung, vor allem aber der Wiederentdeckung der unvergleichlichen Qualität dieser Spezialsorte eine vermehrte Nachfrage zu verzeichnen ist. In unserer würzigen Konfitüre kann sie ihr ganzes Aroma entfalten, bleibt saftig und zart und geht mit dem Zucker und den Gewürzen eine ungemein vielschichtige, dabei nicht aufdringliche Allianz ein.

Ja nach Jahr besteht also diese außergewöhnliche Konfitüre aus eigenen Zwiebeln oder der Höri-Bülle. Skeptisch? Probieren Sie doch mal! Es ist eine Spezialität, deren Zubereitung in den eigenen vier Wänden nicht unbedingt zu empfehlen ist, denn der Zwiebelduft hängt sich beharrlich fest und lässt auch durch ausgiebigstes Lüften erst nach vielen Tagen nach, verschwindet gänzlich erst nach Wochen. In unserer Gutsküche/Kochschule halten wir das aus – vor allem, wenn die Kochkurse und Seminare Mitte November vorbei sind.

Achtung Allergiker: enthält Senf

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Zwiebel-Konfitüre

€ 6,45 
€ 3,39 
Preis. inkl. Mwst.
Preis/100 g:
€ 3,39 

Keine Frühstücks-Konfitüre, sondern eine, die hervorragend zum Abendbrot mit kaltem Fleisch, Wurst und Käse schmeckt! Zwiebeln wurden mit Zucker, Apfelessig und Gewürzen eingekocht und mit Zitronenschale erfrischt.

Bei dem oben genannte Preis handelt es sich um den Gesamtpreis. Mit der Reservierung ist zunächst nur eine Anzahlung von 10% des eigentlichen Rechnungsbetrages fällig. Der Restbetrag wird erst etwa 4 Wochen vor Kursbeginn in Rechnung gestellt.

In der Regel wird die Sendung am der Bestellung folgenden Werktag zusammengestellt und per UPS abgeschickt (bei großem Auftragsbestand möglicherweise einen Tag später), so dass Sie die Sendung am darauffolgenden oder nach 2 Tagen erhalten. Sie bekommen eine Versandbestätigung und können dann die Stationen der Sendung verfolgen.

Für Verpackung und Versand der Gutsprodukte, Food & Feinkost, Accessoires berechnen wir innerhalb Deutschlands (Festland) 10,50 €, ab 140 € frei Haus, auch wenn Bücher dabei sind. Für Auslands-Sendungen stellen wir den tatsächlichen Preis in Rechnung.

Für eine reine Bücher-Sendung reduziert sich der Versand-Preis auf 6,00 €, wenn Sie vor der Bezahlung im Feld „Gutschein einlösen“ den Gutschein-Code „Buch“ eingeben. Für Auslands-Sendungen stellen wir den tatsächlichen Preis in Rechnung.  

Entweder kochen wir unsere Zwiebel-Konfitüre aus selbst angebauten "Stuttgarter Riesen", "Rosanne" oder "Zittauer Gold". In regenreichen Jahren müssen wir jedoch, wollen wir unsere Spezialität weiterhin anbieten, dafür Zwiebeln einkaufen, denn sie faulen dann noch vor dem Abschluss ihres Wachstums dahin...

Nun wissen wir, was in unseren Zwiebeln steckt und sind uns sicher, dass keinerlei Rückstände von welch auch immer möglichen Behandlungen darin verborgen sind. Bei gekaufter Ware können wir das nicht garantieren, weshalb wir uns umgeschaut haben. Wir fanden sie in der Höri-Bülle vom Bodensee, längst eine Arche-Passagierin von Slow Food, zu den besten, zartesten, geschmackvollsten Zwiebeln der Welt gehört. Die Mönche der Insel Reichenau brachten sie vor Jahrhunderten aus Italien mit, genauer: aus dem für seine Zwiebeln berühmten Tropea. Auf der Gemüse-Insel wollten sie jedoch nicht recht gedeihen, auf dem leichten, durchlässigen Moor-Boden der Halbinsel Höri (bei Radolfzell) fanden sie jedoch die geeigneten Bedingungen. Jahrhundertelang wurden von hier die Nordschweiz und Südbaden mit den köstlichen Knollen versorgt, neben den privaten Kunden waren Gastronomie und Metzgereien die wichtigsten Abnehmer. Die zarte Zellstruktur der roh besonders mild schmeckenden Zwiebeln und ihre Neigung, bald nach der Ernte wieder austreiben zu wollen (besonders bei nicht ausreichend trockener und kalter Lagerung), schränken ihre Lagerfähigkeit ein – man sagt, bis Weihnachten, spätestens Februar sollten sie verbraucht sein. Außerdem entspricht ihre flachrunde Form nicht den Idealbedingungen einer maschinell zu verarbeitenden Zwiebel, auch die Größe lässt für die praktische Verwendung in Metzgereien und Restaurants zu wünschen übrig: Was für den Privathaushalt von Vorteil ist, behindert den Einsatz im gewerblichen Bereich. So ging der Anbau seit Jahrzehnten zurück, bis jetzt wieder dank besonderer Förderung und geschützter Bezeichnung, vor allem aber der Wiederentdeckung der unvergleichlichen Qualität dieser Spezialsorte eine vermehrte Nachfrage zu verzeichnen ist. In unserer würzigen Konfitüre kann sie ihr ganzes Aroma entfalten, bleibt saftig und zart und geht mit dem Zucker und den Gewürzen eine ungemein vielschichtige, dabei nicht aufdringliche Allianz ein.

Ja nach Jahr besteht also diese außergewöhnliche Konfitüre aus eigenen Zwiebeln oder der Höri-Bülle. Skeptisch? Probieren Sie doch mal! Es ist eine Spezialität, deren Zubereitung in den eigenen vier Wänden nicht unbedingt zu empfehlen ist, denn der Zwiebelduft hängt sich beharrlich fest und lässt auch durch ausgiebigstes Lüften erst nach vielen Tagen nach, verschwindet gänzlich erst nach Wochen. In unserer Gutsküche/Kochschule halten wir das aus – vor allem, wenn die Kochkurse und Seminare Mitte November vorbei sind.

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